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Die Exoten: Patrik Jaerbyn

26. Januar 2011

Bleibt hoffentlich gesund: Patrik. Quelle: Christian Jansky/ commons.wikimedia.org

Patrik Jaerbyn: Er ist eine echte Institution im Weltcupzirkus. Seit 1992 stürzt sich Patrik Jahr für Jahr die Speedstrecken hinunter und auch mit fast 42 Lenzen auf dem Buckel sieht der alte Schwede keine Veranlassung aufzuhören. Ob seine Frau – ihr Vater besitzt das Kvitfjell-Skigebiet – und die beiden Söhne darüber glücklich sind, darf bezweifelt werden.

Denn Patrik findet sich nach Stürzen des öfteren mal im Krankenbett wieder. Ausgeschlagene Zähne, gerissene Innen- und Kreuzbänder: die Krankenakte des Ski-Opas ist ein dicker Schinken. Nach seinem Abflug in Wengen erlebte er mit einer Gehirnerschütterung das Kitzbühel-Wochenende als Zuschauer von der Tribüne anstatt auf der Piste. Schon beim Weltcup-Finale im vergangenen Jahr hatte er uns einige Gesichtsschrammen präsentiert und von blauen Flecken berichtet. Schmerzhafte Souvenire des spektakulärsten Sturzes von Vancouver.

Patrik hatte nie einen Sponsor, finanzierte sich teilweise das Training selbst und gilt als verschuldet. Doch das sieht er selbst idealistisch: „Lieber Schulden nach der Karriere, als sich mit 60 zu sagen: Warum habe ich nur aufgehört?“ Für so viel Kampfgeist wünschen wir unserem heimlichen Favoriten den Überraschungs-Coup der Ski-WM.

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