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Sonntag: Sprung in die neue Woche mit 93%

7. Februar 2011

Was wird schon im Mediencenter zu finden sein: ein paar nette Empfangsdamen, zwei furchteinflößende Securities und Tische, viele Tische – Platz zum Arbeiten eben für die Journalisten und Fotografen. Aber ist das alles? Mitnichten.

Es gibt da noch diesen hochmodernen 4D-Simulator. Noch vor dem großen Ansturm der Journalisten haben sich zwei der Pistenblogger in die waghalsige Maschine gesetzt und sich virtuell die Kandahar runtergestürzt – die Pistenblogger sind einfach alles, auch Versuchskaninchen. Von außen sieht das ganze so aus:

Sogar Wind bläst einem entgegen – die Simulation könnte also spannend und realistisch sein, wenn sie nicht so unglaublich vorhersehbar wäre. Eingeklemmt auf einem Achterbahnsitz, darf man sich eine Kamerafahrt ansehen – größter Unterschied zur heimischen Wohnzimmercouch: kostenloses Durchschütteln mit eingebautem Anschlagen des eigenen Hauptes. Die beiden Pistenblogger zeigten sich dennoch begeistert: „Ja, war schon okay.“ Der andere ergänzte: „Also mir hat’s Spaß gemacht.“ Auch wenn die 93% Gefälle beim „Freien Fall“ nicht wirklich zur Geltung kommen.

Der Simulator lädt auch zur illustren Bob-Fahrt am Königssee – doch auch diese Funktion treibt den Adrenalin-Spiegel nicht in höhere Gefilde. Da braucht es schon den Lawinen-Modus: Endlich verliert man die Orientierung, das meiste Blut findet sich im Kopf wieder und man ist verschüttet. Aber nicht lange, schon bald zwinkert einem ein Bernhardiner entgegen.

Die Pistenblogger kopfüber. Quelle: Pistenblogger

Die Pistenblogger kopfüber. Quelle: Pistenblogger

Zum Runterkommen bietet sich der Helikopterflug über die Bayerischen Alpen an. Spätestens jetzt wissen die Journalisten aus aller Welt, wie schön das Berchtesgadener Land ist. Der Panoramaflug ist nach zwei Minuten schon wieder vorbei und die Holzdecke des Mediencenters lacht einem entgegen – wieder zurück an die Arbeit. Wer mal ein paar Minuten Auszeit vom großen Trubel des Ski-Events braucht, weiß, wo er hingehen muss.

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One Comment leave one →
  1. bernhard permalink
    7. Februar 2011 19:54

    Es ist wohl nicht so einfach das Erlebnis und die Kräfte bei einer wirklichen Achterbahnfahrt oder eine Fahrt durch die „Hölle“ auf wenige Quadratmeter herunterzutransformieren. Als Abwechslung ist es sicherlich ganz lustig. Weiterhin viel Spaß!

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