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Donnerstag: Up in the Air

11. Februar 2011
Höhe: vier Kilometer. Quelle: Pistenblogger

Höhe: vier Kilometer. Quelle: pb

Das Pistenblogger Extreme-Team ist zurück! Wir begaben uns bereits waghalsig auf die Kandahar, in den Eiskanal und in eine Lawine. Diese Gefahren gab es lediglich im 4D-Simulator – heute ging es hinaus in die Realität. Zu AirEmotion. An der Kandahar gibt es einen Baukran, an dessen Haken man sich hängen und die Aussicht über Garmisch, die Skistrecke und die gesamte Gegend genießen kann. Wenn man sich nicht vorher erbricht. Wir stellten uns der Gefahr und flogen so hoch, wie Didier Cuche beim Freien Fall an der Kandahar weit springt – knapp vier Kilometer.

Die Aussicht war atemberaubend, der Freie Fall von oben furchteinflößend, die umliegenden Berge imposant. Kaum vorstellbar, wie die Athleten diese Strecke mit 120 km/h bewältigen. Aus dieser Höhe sah die riesige Milka-Kuh aus wie ein in einen lila Farbtopf gefallenes, kleines Frettchen. Frei wie zwei Vögel wuchs in uns die Demut vor Mutter Erde. Dies alles hätten wir gesehen, wenn wir uns nicht vor Angst  gegenseitig die Hände vor die Augen hätten halten müssen.

Froh wieder unten zu sein. Quelle: Pistenblogger

Robert und Mario - froh noch zu leben. Quelle: pb

Trotz der Zweifel und der sieben Tode, die wir gestorben sind (für jeden Pistenblogger einen), bekamen wir wieder festen Boden unter die Füße.  Unsere Knie waren so weich wie Maria Rieschs Schwünge um die Slalomstangen. Dennoch: Als Belohnung bekamen wir zwei Kuhglocken um den Hals gehängt. Sehen wir jetzt einen Zuschauer an der Strecke, der eine solche Glocke trägt, denken wir uns unseren Teil. Ah, der hängt gerne rum.

Das Extreme-Team freut sich auf neue Gefahren!

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3 Kommentare leave one →
  1. Don (Dose) permalink
    11. Februar 2011 20:04

    Schade, dass Maria Riesch heute nicht so abgehoben ist, wie ihr! Weiter so Pistenblogger: Ich warte noch auf die Berichterstattung über eine deutsche Goldmedaille! =)
    Gruß Michi 😉

    • 12. Februar 2011 14:59

      Vielleicht ja schon morgen in der Abfahrt, wer weiß…

Trackbacks

  1. Dienstag: 1.000 Meter ins Nichts « pistenblogger

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