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Mittwoch: Exotenscreening per Pantomime

17. Februar 2011

Die Speed-Disziplinen sind passé, die Technik rückt in den Mittelpunkt – das ist auch der Startschuss für exotische Skifahrer aus aller Welt (oder welche, die es noch werden wollen). Abseits jeder Fernsehkamera müssen sie sich jedoch erst für den Endlauf qualifizieren. Dieses herzzerreißende, träumeerfüllende Aussscheindungsrennen will auch moderiert sein. Die Hintergrundinfos zu den Fahrern bekommt der Moderator natürlich von uns Pistenbloggern. Woher wissen wir das alles? Wir haben einfach die Trainer gefragt. Hinsetzen, anschnallen, festhalten und den Lachmuskeln noch eine letzte Sekunde Ruhe gönnen!

Pistenblogger Matthias packt sein Armenisch aus. Quelle: Pistenblogger

Pistenblogger Matthias packt sein Armenisch aus. Quelle: Pistenblogger

Die finnischen Trainer scherzten sich in unsere Herzen:  „Schreibt, er reitet gerne.“ Sie kugelten sich vor Lachen – der Fahrer wird sich wundern, im Ziel zu hören, er hätte eine flammende Vorliebe für Pferde.

Dmitriy Babikov aus Usbekistan rühmt sich mit dem ehrenwerten Hobby Essen. Er wird sich dann mit seinem blauen Helm wie das Maskottchen Pa den Berg runterkugeln.

„Ich kenne ihn nicht so gut“, gestand der zypriotische Trainer und rief kurzerhand seinen Schützling Constantinos Papamichael an. Der hat nicht nur einen grandiosen Namen, sondern gab auch wohlwollend Auskunft: „Ich schwimme gerne und mache Gymnastik.“

Constantinos machte da keinen Witz – Erdinc Turksever hingegen beliebt des öfteren zu scherzen. Er ist der Spaßvogel der türkischen Mannschaft und strapaziert die Nerven seiner Kollegen mit diversen Streichen. Frech, dieser Erdinc!

Csaba Bujtas aus Ungarn liebt nicht nur den Wettkampf auf Eis und Schnee. In seiner Heimat trumpft er als berühmter Go-Kart-Fahrer auf (Sebastian Vettel aufgemerkt). Motorsport ist auch die Leidenschaft vom Teamkollegen Daniel Petrovics, dem Autotuner.

Die Freundin eines Pistenbloggers bringt ihm als Nachhilfelehrerin das Rechnen bei: Manfred Oettl Reyes wirft sich für Peru ins Tal. Er ist auch musikalisch versiert, spielt Gitarre, ein peruanisches Volksinstrument und singt dazu gerne.

Na, im letzten Kirgisistan-Urlaub richtig viele Bruchbuden gesehen? Die sind auf den Mist von Dmitry Trelevski gewachsen, der hauptberuflich Architekt ist.

Sie müssen am besten klein und wendig sein: Slalomfahrer und Fußballer beim Futsal. Der Armenier Arsen Nersisyan tritt nächstes Jahr eventuell bei der armenischen Meisterschaft im Futsal gegen den Ball.

Morgen geht’s weiter mit den ganz großen Skinationen: Haiti, Ghana oder Mexiko.

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3 Kommentare leave one →
  1. Traudl und bertram permalink
    17. Februar 2011 20:46

    Hi ihr Pistenblogger, der Artikel gefiel mir echt saugut! Macht weiter so, dann werdet ihr schon sehen was ihr davon habt. Bald ist die Ski-WM Schnee von gestern. Es grüßt euch die Traudl mit einem dreifachen Ski-Heil

  2. Verena permalink
    17. Februar 2011 23:48

    Hey, ich würd auch gerne O-Tones von den Exoten lesen 😉

Trackbacks

  1. Donnerstag: Als DJ an der Piste « pistenblogger

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