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Mittwoch: Exotenscreening, die Zweite

18. Februar 2011

Die kulturelle Vielfalt dieser WM ist beachtlich, hier kommen weitere Informationen zu den Exoten:

Gerade in den unteren Fußballligen sind Spielertrainer Gang und Gäbe. Das gibt es aber auch im alpinen Skisport: Alexander Heath aus Südafrika ist sein eigener Trainer. Sein Teamkollege und zugleich Schützling Tsotane Dywili mag Kung-Fu – Alexander sollte ihm also besser nicht blöd kommen.

Der Luxemburger lässt sein Material prüfen. Quelle: Pistenblogger

Der Luxemburger lässt sein Material prüfen. Quelle: Pistenblogger

Ben Trierweiler aus Luxemburg hat einen riesigen Vorteil: er kann den Hang  runtersegeln und ins Ziel fliegen. Schließlich ist er Flugzeugmodellbauer.

Ein Skilehrerinnen-Kalender soll eine ausgefallene Idee sein? Nicht für Hubertus von Hohenlohe aus Mexiko. Schließlich fotografiert er gerne.

Ihn haben wir die letzten Tage stets in der Mixed-Zone gesehen: Jean-Pierre Roy aus Haiti weiß sich zu vermarkten – mit Erfolg. Fast jede Zeitung schrieb über ihn. Mit Recht: Jean-Pierre ist 47 Jahre alt, hat sieben Geschwister, spielt in einer Rock-Blues-Band den Bass und hat zwölf Jahre Cello gelernt. Auf den Skiern steht er übrigens noch nicht so lange.

Bekannt als der „Snow-Leopard“ möchte Kwame Nkrumah-Acheampong der erste Mensch sein, der in Ghana Ski fährt. Spenden für eine Piste werden bereits gesammelt. Kwame legt aber auch selbst Hand an, er hat seinen Rennanzug selbst designed.

Die Skiläufer aus den Niederlanden scheinen wahre Männer zu sein. Joery van Rooij fährt total auf schöne Frauen ab (auch die Pistenblogger haben da nichts dagegen) und Maarten Meiners, der erst letztes Jahr sein Abitur gemacht, schwärmt für schnelle Autos (die Pistenblogger schwärmen für schnelle Shuttles).

Wenn wir mal Probleme mit unserem Blog haben, wissen wir jetzt, an wen wir uns wenden können: an Stepan Zuev aus Russland und den Australier Hugh Stevens. Beide sollen absolute Computergenies sein.

Das Exotenscreening war eine unterhaltsame und anspruchsvolle Aufgabe, vor allem bei Trainern, die genauso viel Englisch sprechen wie die Pistenblogger Bulgarisch. So unterschiedlich die Fahrer aus Brasilien, Chile & Co(ngo) sind, eines teilen sie allesamt: die insbrünstige Leidenschaft für den Skisport und den Traum, einmal bei einer Alpinen Ski WM dabei zu sein. Dafür gibt’s von den Pistenbloggern 14 Daumen nach oben!

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