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Täglich: Grüßt der Pistenblogger

18. Februar 2011

Ihr werdet Euch sicher schon oft gefragt haben: Wie sieht er denn aus, der ganz normale Arbeitsalltag der Pistenblogger? Wollen wir mal einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben.

Unsere Morgenlektüre. Quelle: pb

Unsere Morgenlektüre. Quelle: pb

6.30 Uhr: Wir marschieren pünktlich zur Eröffnung des Mediencenters ein. Der Pressespiegel will erstellt werden. Das heißt für uns: Zeitungen lesen bis zum Umfallen. Alles wichtige zur Ski-WM wird ausgeschnitten, abgegeben und kopiert. Das Resultat daraus ist eine knapp 50-seitige Mappe mit allen relevanten Artikeln des Tages aus allen Zeitungen, die uns zur Verfügung stehen. Da freut sich der Journalist.

Eine Stunde vor dem Rennen: Wir machen uns auf den Weg an die Piste. Meistens an die Kandahar, zum Slalom an den Gudiberg. Dort verteilen wir die Extended Start Lists an die Stadionsprecher und TV-Kommentatoren, damit sie mit geballtem Hintergrundwissen brillieren können.

Das Rennen beginnt: Wir stehen im Zielraum bei den Print- und TV-Journalisten und warten auf die ersten Athleten. Sobald sie da sind, nehmen wir ihr erstes Statement entgegen. So geht das bis zum Ende des Rennens, bis wir – im Idelfall – von jedem einzelnen Läufer ein Statement bekommen haben. Gibt es zwei Durchgänge, machen wir das Ganze doppelt.

Nach dem Rennen: Wir verschwinden ins Medienzelt an der Strecke, tippen die Statements ab, drucken sie aus und verteilen sie an die versammelte Journalistenmeute. Die Freude der Kollegen ist groß – zurecht.

Nachmittag: Wir kommen ins Main Press Center zurück, wenn es die Zeit erlaubt, kümmern wir uns um den Inhalt des Blogs.

Abend: Wir warten auf die Startnummernauslosung. Sobald wir wissen, wer am nächsten Tag mitfährt, machen wir uns an die Extended Start Lists. Dabei suchen wir alle interessanten Informationen zusammen, die es über einen Fahrer gibt. Egal wie – sei es über die Trainer, über die FIS-Seite oder über ihren privaten Facebook-Account. Diese Informationen werden dann gebündelt an die Kommentatoren verteilt. Verrückt, was die im Fernsehen alles wissen, oder?

22:30 Uhr: Spätestens um diese Uhrzeit verlassen wir das Mediencenter – es wird abgeschlossen. Wir machen uns auf den Weg in unser Zehnbettzimmer und schlummern friedlich bis zum nächsten Morgen. Dann beginnt das Spiel von vorn. Täglich grüßt der Pistenblogger.

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2 Kommentare leave one →
  1. 19. Februar 2011 18:51

    Vorbildlich, dass hier oft gepostet wird.

Trackbacks

  1. Freitag: „Bratre Kubo, Bratre Kubo!“ « pistenblogger

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